Hanomag Speedway

Ein Vorteil für den erwachenden Motorsport in der unmittelbaren Nachkriegszeit in Hannover waren die motorsportbegeisterten Briten. Wie schon in Ägypten und Italien organisierten Angehörige der britischen Armee auch in Deutschland Speedwayrennen.

Dazu wurden Schrottmaschinen der Armee, die oft seit 1941 ihren Dienst taten, zusammengebaut. „Some oft them began their tour of duty in Libya and ended up
in the battles in Europe. [...] New bolts, made from aircraft steel, are fitted and eventually the assortment of Ariel, Matchless and Norton parts emerges as a genuine „Bitza“ engine. [...] Each finished machine is teh product of a number of enthusiasts under the expert guidance of trained R.E.M.E. technicans.” (Motor Cycling 6, 1949)

Am Lindener Berg fuhren sie mit ihrem Club „Saints“ im „Hanomag Stadium“. Die Bahnlänge von 400 Metern wurde in ungefähr 20 Sekunden zurückgelegt. Sie galt Ende der 40ziger Jahre als beste Aschenbahn Deutschlands. Von 1945 bis Anfang der 50er Jahre fanden hier weithin hörbar jeden Sonntag in der Saison Rennen statt. Die Veranstaltung war Teil der Meisterschaftsläufe und hatte eine deutschlandweite Ausstrahlung. Auch deutsche Klubs fuhren manchmal in Freundschaftswettbewerben für den „ADAC“ gegen die „Saints“ mit.